Wasser ist Leben !

Das Trinkwasser verlässt das Wasserwerk kristallklar. Auf dem Weg zum Verbraucher kann es allerdings verschiedene Partikel wie Rostteilchen und Sandkörner aufnehmen. Diese Teilchen sind häufig von der Rohrwand im öffentlichen Versorgungsnetz losgelöste Verkrustungen und Ablagerungen, die dann vom Trinkwasser mitgeführt werden. Auch bei Montagearbeiten am Rohrnetz lässt sich nicht völlig ausschließen, dass Metall- oder Kunststoffspäne ins Netz gelangen.
Es passiert daher immer wieder, dass mit dem angelieferten Trinkwasser unerwünschte Feststoffpartikel in die Hausinstallation eingespült werden.

Dies hat oft unangenehme Folgen: Eingeschwemmte feste Partikel können in Wasserarmaturen oder in Ventilen von Wasch- und Spülmaschinen hängen bleiben und zu erheblichen Funktionsstörungen führen. Zur Problembeseitigung sind oft teure Reparaturen notwendig.

Ein weiteres Problem ist, dass es durch die eingeschwemmten Feststoffteilchen zu Korrosionsschäden kommen kann, das heißt, dass die Rohre in der Hausinstallation durch die eingeschwemmten Partikel beschädigt werden können.
Durch Ablagerung der Fremdstoffteilchen kommt es durch eine elektrochemische Reaktion zur punktuellen Auflösung des metallenen Rohrwerkstoffes bis hin zu Undichtigkeiten und Rohrbruch. Man spricht in diesem Fall auch von Lochfraß. Diese Korrosionsart ist deshalb so gefährlich, weil der Schaden sehr rasch, oft schon nach wenigen Monaten, eintritt.
Besonders gefährdet sind neue Hausinstallationen, da hier die metallenen Leitungen noch blank sind und schützende Deckschichten fehlen.

Zum Schutz der Wasserinstallation werden daher Hauswasserfilter eingesetzt. Filter entziehen dem Trinkwasser ungelöste Stoffe, die zu technischen Störungen in der Hausinstallation führen können. Dabei werden die hygienischen und chemischen Eigenschaften des Trinkwassers nicht beeinflusst.

Weitere Infos

In der ZDF-Mediathek finden Sie einen Beitrag zur seit 01. November 2011 geltenden Verordung:
Muss unser Trinkwasser geprüft werden?